2. Thema: Den Spieß umdrehen II.

 

Was macht einen Menschen zum erfolgreichen Menschen? Der Erfolg, klar. Und was macht der Erfolgreiche, damit der Erfolg sich bei ihm immer wieder einstellt? Macht er etwas Bestimmtes? Auf den ersten Blick nicht. Nein. Der Eine macht dies, ein anderer jenes. Es gibt erfolgreiche Schauspieler, erfolgreiche Musiker, Köcher, Schriftsteller, Networker, Sportler, Manager, Entertainer, Ärzte, Anwälte, Architekten, Moderatoren, Taxifahrer, Sozialarbeiter usw.

…alle Wege führen nach Rom. Jemand, der dir einen bestimmten Weg als den Einzigen verkaufen will, sagt nicht die Wahrheit
Jeder von ihnen macht etwas anderes. 

Du weißt, alle Wege führen nach Rom. Jemand, der dir einen bestimmten Weg als den Einzigen verkaufen will, sagt nicht die Wahrheit. Zugegeben, nicht alle Wege sind gleich. Der eine ist länger, der andere beschwerlicher. Und niemand weiß, welcher Weg für dich der beste sein könnte. Doch, ich weiß welcher der Richtige ist. 

Auch, wenn es viele Wege gibt, so hat die sprichwörtliche Reise nach Rom doch etwas, was alle Wege unter einen gemeinsamen Nenner stellt: Egal, welchen Weg du wählst, alle müssen gegangen sein. Das ist das Einzige, was allen Wegen gemeinsam ist. Egal für welchen Weg du dich entschieden hast, du wirst ihn hinter dich bringen müssen, wenn du das Ziel erreichen willst. Dies haben all die Erfolgreichen, ob Schauspieler, Köcher, Schriftsteller, Sportler oder wer auch immer, gemeinsam: Sie sind ihren Weg gegangen. Konsequent bis ans Ziel.


Machst du das auch? Gehst du deinen Weg? Deinen Eigenen?

Ich möchte dich beruhigen: Du gehst deinen eigenen Weg. Und du kannst auch keinen anderen gehen. Doch fühlt er sich auch so an? Das kann keiner außer dir selbst beurteilen.


Weist du, wie du den richtigen Weg erkennst? Es ist einfach. Ich verrate dir das gerne.
Den richtigen Weg erkennst du daran, dass du ihn gewählt hast. Der Weg, den du gehst, ist immer der Richtige. Denn alle führen nach Rom und nicht der Weg, sondern das Gehen bringt dich ans Ziel. Das Gehen ist das Geheimnis. Nicht der Weg. Durch das Gehen machst du den Weg zum Richtigen. Du bist derjenige, der über die Richtigkeit eines Weges entscheidet.

Im Network-Marketing sind viele Menschen jahrelang einen langen Weg gegangen. Und viele sind auf der Strecke geblieben. Doch selbst diesen langen Weg konnten manche hinter sich bringen. Das waren diejenigen, die wussten, dass sie einfach nur weiter gehen müssen. Und das haben sie gemacht. Bis ans Ziel.

Und das kann jeder auch heute immer noch so machen. Und auch heute funktioniert’s immer noch. Auf die gleiche Art und mit gleichem Ergebnis. Mit gleich schlechtem Ergebnis, wie ich finde.

Ich schlage vor, du machst es anders.
Ich zeige dir einen kürzeren Weg. Doch Vorsicht, auch der muss gegangen werden. Der kürzeste Weg hilft dir wenig, solange du ihn nicht gehst.

Das Motto „Den Spieß umdrehen“ wird uns begleiten. Du wirst in vielerlei Situationen lernen müssen, den Spieß umzudrehen. Und es ist ratsam, vom Anfang an, damit zu beginnen.

Zu allererst kannst du keinen Erfolg erwarten, wenn du kein erfolgreicher Typ bist. Schau’, da haben wir’s, schon wieder!
Also, bevor du dich mit dem Network-Marketing beschäftigst, musst du dich erst mit dir selbst beschäftigen.

Warum hast du dich für ein MLM-Geschäft entschieden? Weil du dem Menschen, der dir das Konzept vorgestellt hat, dein Vertrauen geschenkt hast. Die Wahrscheinlichkeit liegt hoch, dass du ihm auch dann dein Vertrauen geschenkt hättest, wenn er mit einer anderen Firma und anderen Produkten gearbeitet hätte, nicht wahr? Es ist zumindest nicht auszuschließen.

Und bei dir wird es nicht anders sein. Leute, die sich für dein Geschäft begeistern, vertrauen nicht deiner Firma, die sie ja vielleicht nicht mal kennen, und auch nicht dem Produkt, sondern dir. Bist du ein Mensch, der das Vertrauen anderer gewinnen kann? Wie macht man das? Entweder mit irgendwelchen Tricks und Verführungskunst oder, einfacher: mit Ehrlichkeit. 
Und am einfachsten: Schenke dir selbst das Vertrauen. Andere brauchen dir dann darin nur noch folgen.

Auch wenn du das kannst, bleibe bitte nicht an diesem Punkt stehen. Mach’ sofort und ohne dich an dieser Stelle aufzuhalten den zweiten Schritt! Im zweiten Schritt leitest du das Vertrauen weiter. Leute, die dir vertraut haben, haben dich lediglich als einen Umweg benutzt. In Wirklichkeit haben sie sich selbst vertraut. Mach’ das ihnen klar! Leite ihr Vertrauen weiter, dorthin, wo es auch hin gehört: zu ihnen selbst. Sie sollen nur im ersten Augenblick dir vertrauen, im zweiten musst du daran arbeiten, dass sie sich selbst das Vertrauen schenken.

Wie soll das konkret aussehen?

Kennst du die Schulungsmaterialien deiner Firma? Du wirst mit Sicherheit eine Broschüre finden mit einer Aufschrift „Deine ersten Schritte“ oder irgendetwas in der Art.
In dieser Broschüre wird beschrieben, dass du dich hinsetzen, und eine Liste all deiner Verwandten und Bekannten erstellen solltest. Dazu findest du dort auch einige Fragen, die dir dabei helfen. Das Ziel ist, 200 Namen aufzuschreiben. Früher waren es noch 100. Daran kannst du erkennen, dass das Geschäft härter geworden ist.

Kennst du die Liste? Mit Sicherheit. Hast auch du sie erstellt? Hast du auch damit angefangen? Erst rumtelefonieren und dann ab auf den Weg: Zu dem Onkel, zur Tante, zu der Cousine und all den Schulfreunden, die du noch erreichen konntest.

Deine erste Tournee!

 

Und? Wie waren die Auftritte?

Komm’, lassen wir das. Erzählst du mir später. 


Diese Broschüre ist ein… na, ich formuliere es vorsichtig… ein sehr gutes Werkzeug. Doch auch sehr gefährliches.

Gefährlich nur für dich. Für die Firma nicht. Für jedes MLM-Unternehmen ist die Arbeit mit der Liste reiner und sofortiger Gewinn.


Wie Funktioniert das? Recht einfach:

Anhand der Liste hast du sofort Kontakte.

Warum sollst du sofort Kontakte haben? Damit du sofort anfangen kannst, zu arbeiten.

Warum sollst du sofort anfangen, zu arbeiten?

Weil mit jedem Tag, der verstreicht, auch die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass du überhaupt jemals anfängst, zu arbeiten.

Das alles weißt du zwar als Anfänger noch nicht, doch die Firma weißt das. Die Firma kennt ihre Statistiken.

 

Und wann hast du Erfolg im MLM? Na ganz klar doch: Nur wenn es dir gelingt, über deinen Familienkreis hinaus zu schaffen! Schaffst du es nicht, bist du eh erledigt. Und dann ist sowieso für dich nicht mehr relevant, was du in deiner Familie alles erreichen konntest. Im Klartext: Wenn du im Familienkreis anfängst, hat die Firma bereits deinen Umsatz. Und zwar selbst dann, wenn du scheitern solltest!

Mit dieser Liste gewinnt das MLM-Unternehmen an den Leuten, die gescheitert sind. Und wenn du die Statistik kennst, weißt du, dass das über 90% aller ausmacht.


Erinnerst du dich? Ich hab’ ganz lapidar und beiläufig in einem Nebensatz die Bemerkung einstreuen lassen „es gibt gute und schlechte Firmen“. Vielleicht warst du aufmerksam und die Stelle ist dir aufgefallen. Doch du erwartest jetzt hoffentlich keine Namen von mir, oder?

Ich hoffe, nicht. Wenn doch, dann lerne bitte, und behalte es: Deine Firma zählt, weil sie die beste für dich ist. Alle Anderen sind für dich uninteressant. Wie gut und wie schlecht sie sind, interessiert niemand. Und auch wir werden uns darüber nicht unterhalten.

Geh’ auf Abstand zu all denen, die auf ihrer Partner-Jagd versuchen, vermeidliche Konkurrenten abzuwerben…

Geh’ auf Abstand zu all denen, die auf ihrer Partner-Jagd versuchen, vermeidliche Konkurrenten abzuwerben, indem sie die betreffenden Konkurrenz-Firmen versuchen, ins schlechte Licht zu stellen. Oder die Firma wäre zwar halbwegs ok doch das Konkurrenz-Produkt wäre schlecht… Du kennst doch all diese Spielchen. Manchmal ist es wirklich, nicht auszuhalten. Das einzig Gute an solchen Spielchen ist, dass sie nichts bringen, außer denjenigen, die sie betreiben – und zwar einen hohen Imageschaden. Und nur das. Mehr bringen sie wirklich nicht.


Aber zurück zur Liste. Was ist denn so schlimm an dieser Liste?

Warum soll ich mich nicht an meine Verwandten wenden?

 

An dieser Liste ist nichts Schlimmes.

Doch wir wollen über die Zukunft sprechen. Und die Liste ist Vergangenheit. Und das hoffentlich auch bald. Oder zumindest ist sie Vergangenheit in der Form, in der sie bisher eingesetzt wurde.


Es ist falsch anzunehmen, dass du langsam im vertrauten Kreise das Geschäft erst mal lernst, weil deine Verwandten, die dir ja wohlwollend sind, mit dir behutsam vorgehen.

In Wirklichkeit lernst du etwas anderes. Innerlich kann der Schuss nämlich voll nach hinten losgehen! Du lernst unbewusst (Und bedenke, unbewusst lernst du immer am effektivsten!), dass du mit deiner Geschäftsidee nicht so ohne weiteres unter die Leute darfst, und du dich erst gut rüsten musst, bevor du damit richtig anfängst. Unbewusst lernst du dadurch, dass an der ganzen Geschichte offensichtlich irgendetwas nicht stimmen kann. Denn wenn man erst im Kreise der Vertrauten bleiben soll, so hat das automatisch einen konspirativen Charakter – Ob man will oder nicht. Denn ansonsten – wäre die Geschichte völlig sauber – gebe es keinen Grund, nicht sofort anfangen, richtig zu arbeiten.

Und was heißt denn „richtig arbeiten“?

 

Kennst du einen Bäcker, der nur seine Familie beliefert? Kennst du einen Klempner, der nur für seine Verwandten da ist? Kennst Du einen Arzt, der nur in seinem Freundeskreis verarztet? Ein Hobby-Bäcker, ein Hobby-Klempner, ein Hobby-Arzt, ja. Aber professionelle Arbeit sieht anders aus.

Richtig arbeiten heißt, du bist für alle da.

 

Solltest du nicht in der Lage sein, fremden Menschen das Geschäft zu erklären, dann hat das einen Grund. Vielleicht mehrere. Mit Sicherheit fehlt es dir an Vertrauen. Entweder fehlt es dir am Vertrauen zum Geschäft oder zu dir selbst. Möglicherweise beides.

Und das ist aber der Normalfall! Es gibt keinen Grund, anzunehmen, dass daran etwas falsch sein sollte. Es ist völlig verständlich, dass du am Anfang unsicher bist. Es ist völlig verständlich, dass du kein Vertrauen hast. Woher auch?

 

Menschen, die noch unsicher sind, und kein Vertrauen in sich selbst und in die Sache haben, kann man natürlich nicht auf die Menschheit loslassen. Aber in ihrem Freundeskreis können sie bereits die ersten Umsätze tätigen. Für die meisten, werden es aber auch die letzten sein. Doch Umsatz ist Umsatz – Ob der Erste oder der Letzte.

 

Denkst du auch so? Umsatz alleine zählt?

 

Solltest du in einer Firma gelandet sein, die genau diese Strategie verfolgt, so ist es sehr schade.

Ich verstehe, dass eine Firma darin ihren Vorteil sehen kann. Ich verstehe weniger, dass du darin deinen Vorteil siehst. Dies kann nur einen Grund haben: Du kannst nicht mehr glauben, dass es anders gehen könnte. Du machst mit, weil du keine Alternative siehst.

Und genau das ist schade: Du denkst, du würdest deine Träume verfolgen, dabei hast du sie längst verloren.

 

Ich würde mich freuen, wenn du in der Lage sein solltest, deinen Traum wieder zu träumen.

 

Wenn mich nur der Umsatz interessiert, so baue ich meine Struktur auf Kosten der Menschen, die durch diese Struktur geschleudert werden. Genau dies prangern viele Kritiker an. Und sie haben recht damit, dass dies allerorts geschieht.

Sie haben aber kein Recht, wenn sie dies nur in der Network-Branche sehen. Und sie haben kein Recht, wenn sie der Meinung sind, es ginge nicht anders.


Lass die Finger weg von deinen Verwandten! 

Ist das nicht geschäftsschädigend, was ich hier beschreibe?

Den größten Schaden, den die Network-Branche sich selbst zuzieht, ist ihr unseriöser Ruf in der Öffentlichkeit
NEIN! Geschäftsschädigend ist alles, was den Erfolg schmälert. Sobald du die Familie in Ruhe lässt, wirst du eher den Erfolg ernten. Und die Paar Euros, die du deiner Oma abknüpfen würdest, sind für die Firma nicht verloren. Deine Tanten und Cousinen werden sowieso sich eines Tages an dich wenden. Du brauchst nur den Erfolg, und schon sind sie da! Es ist nur eine reine Umverteilung. Das Geld fließt nicht sofort, sondern erst später. Dann aber doppelt und dreifach. Was soll daran schlecht für die Firma sein?

Bald wird sich herumsprechen, dass das Abgrasen in der Familie auf lange Sicht geschäftsschädigend ist. Abgesehen davon, es ist inzwischen völlig überflüssig!
Den größten Schaden, den die Network-Branche sich selbst zuzieht, ist ihr unseriöser Ruf in der Öffentlichkeit. Alles, was die Seriosität erhöht ist geschäftsfördernd. Der Schritt, weg von diesem Familien-Treiben, ist ein Schritt in die Zukunft der Branche.

Mit wem arbeiten Leute, die im MLM Erfolg haben? Mit fremden Leuten. Sie nutzen Gelegenheiten, die sich überall und ununterbrochen ergeben. Sie arbeiten mit Empfehlungen, setzen Inserate, haben keine Furcht, Unbekannte anzusprechen usw. Ich hab’ dir bereits geschrieben: Konzentriere dich nur auf die 10%. Mach’ nicht, was alle anderen machen.

Glaub’ nicht, dass ein Gespräch im familiären Kreis ein gutes Training ist, und Vorbereitung auf ein Gespräch „in der wilden Bahn“. 

Denkst du auch, dass du beim schwimmen lernen am besten erst am Rande des Schwimmbeckens solange trocken üben solltest, bist du gelernt hast, zu schwimmen? Und erst dann steigst du ins Wasser?
Wenn du schwimmen lernen willst, musst du ins Wasser. Und sobald du im Wasser bist, spielt es keine Rolle mehr, wie viele Stunden, Tage oder Wochen du mit Trockenübungen verbracht hast. Im Wasser lernst du innerhalb der ersten fünf Minuten mehr, als du in zwei Wochen am Schwimmbeckenrand mit den mühseligen Übungen erreichen konntest. Mit den Trocken-Übungen hast du nur für die Unterhaltung bei allen Beteiligten gesorgt. Spare dir das!
Ein erfahrener Schwimmlehrer weiß das alles. Und er weiß, dass der erste Schritt beim schwimmen lernen ist, die Angst vorm Wasser zu nehmen. Und er weiß auch, dass solange die Angst noch da ist, jede Trockenübung reiner Zeitvertreib ist.

Fange vom Anfang an, als wärest du bereits ein erfahrener Networker und mach’ genau das, was die Erfahrenen auch tun. Das bringt dich viel weiter, als jede Familien-Tour. 

Mit wem arbeiten Leute, die im MLM Erfolg haben? Mit fremden Leuten. Sie nutzen Gelegenheiten, die sich überall und ununterbrochen ergeben. Sie arbeiten mit Empfehlungen, setzen Inserate, haben keine Furcht, Unbekannte anzusprechen usw. Ich hab’ dir bereits geschrieben: Konzentriere dich nur auf die 10%. Mach’ nicht, was alle anderen machen.

 

Die erfahrenen Networker haben längst ihre Anfangs-Liste durch! Alle von ihren Familienmitgliedern und Freunden wissen genausten, was sie machen.

Und die Networker arbeiten weiter! Sie haben nach wie vor Kontakte! Warum? Noch mal: Sie nutzen Gelegenheiten, die sich überall und ununterbrochen ergeben.

 

Den Spieß umdrehen heißt, du gehst nicht zum Onkel, auch nicht zur Tante, sondern gehst an ihnen vorbei. Das nächste Mal, wenn du sie siehst werden sie auf dich zugehen und fragen: „Sag’ mal, was machst Du eigentlich? Erzähl doch mal was!“.

Und wenn sie das fragen, dann hast du bereits einen Vorteil: Sie werden zumindest interessiert zuhören, was du antwortest. Und um mehr, geht es ja nicht!

 

Es gibt nur eine einzige Gruppe, aus deinem Bekanntenkreis, die du ansprechen solltest. Das sind deine besten Freunde. Doch das werden niemals mehr als fünf, sechs Personen sein. Du solltest sie informieren. Nur das! Mehr schuldest du ihnen nicht. Nichts mehr. Keine Überzeugungsarbeit!

 

Gewöhne dir an, aus deinem Geschäft kein Geheimnis zu machen, das ist aber auch schon alles.

 

Und auch keine Liste?

Doch. Mach’ sie! Die Liste ist gut. Sehr gut. Aber nicht, um abgearbeitet zu werden!

Die Liste stärkt dein Vertrauen. Und am Anfang ist nur das wichtig. Das Vertrauen.

 

Die meisten Menschen haben das Gefühl, sie kennen niemanden, der für das Geschäft in Frage käme. Oder nur wenige. Erstens ist das falsch. Und zweitens ist das irrelevant. Doch das können sie noch nicht wissen.

 

Wenn sie die Liste machen, werden sie staunen, wie viele Menschen sie doch kennen. Das gibt ihnen gutes Gefühl. Und mehr brauchen sie erst mal nicht.

 

Wenn du in Kontakt mit erfolgreichen Networkern trittst, wirst du ein Phänomen beobachten: Die erfolgreichen Networker haben ihre stärksten und erfolgreichen Leute aus der Struktur, nicht gekannt, bevor sie ins Geschäft kamen. Auf ihrer Anfangsliste waren sie nicht dabei! Und die Stärksten unter den von ihnen selbst gesponserten waren auf der Anfangsliste auch nicht dabei!

Sie alle kamen später dazu!

 

Was ist der richtige Umgang mit der Anfangsliste? Der richtige und wichtige Schritt ist, sie zu erstellen. Diese Liste wird dich begleiten. Sie ist nicht dazu da, um abgearbeitet zu werden. Sie ist dazu da, um zu wachsen! Und sie wird wachsen!

 

Du wirst so viele neue Menschen kennen lernen, dass du gar nicht in der Lage sein wirst, sie alle „abzuarbeiten“. Und das „abarbeiten“ wird auch beiläufig geschehen. Wie sich die Gelegenheit gerade ergibt. Mit vielen von deinen Familienangehörigen wirst du dich bei nächster Geburtstag-Feier treffen. Dann wirst du die Möglichkeit haben, zwei, drei aus deiner Liste zu informieren über die Chance, die sie vielleicht wahrnehmen möchten. Sollten ihre Namen danach aus deiner Liste entfernt werden können, wunderbar, wieder ein Paar weniger!

 

Die anderen informierst du bei der nächsten Gelegenheit.

 

Das ist die effektivste Art, mit der Liste zu arbeiten. Und warum sollst du nicht effektiv arbeiten?

Lieber weniger dafür effektiv, als viel und uneffektiv – oder?

 

Wenn du nur die Gelegenheiten wahrnimmst, die sich gerade ergeben, so werden sie auch von den Leuten so empfunden: als eine Gelegenheit! Und genau das ist es auch: eine Gelegenheit. Nichts anderes.

 

Am Anfang werden sich wenige Gelegenheiten finden. Mit der Zeit und mit wachsendem Erfolg, immer mehr und mehr.

 

Solltest du keine Gelegenheiten sehen, so hat das einen Grund: Das Vertrauen ist noch nicht da!

Warte ab, und genieße die Zeit! Das kommt.

 

Nimm einfach Teil an den vielen Veranstaltungen, die deine Firma anbietet. Lasse keine einzige aus! Das stärkt dein Vertrauen. Und nur das brauchst du. Und dieses Vertrauen gewinnst du bei den Meetings viel effektiver als bei fünfzig Telefonaten mit fünfundvierzig Absagen.

 

Wenn du Vertrauen in die Branche, in die Firma, in das Produkt, und in dich selbst hast, so kann dir nichts Schlimmes passieren. Und hast du dieses Vertrauen nicht, so wird dir nichts Gutes passieren können.

 

Baue dein Vertrauen auf! Alles Andere entsteht von alleine. Es ist nur die Frage der Zeit.

Glaubst du mir nicht? Sehr gut. Sollst du auch nicht. Vertraue nicht den anderen, vertraue dir selbst!

Und mir brauchst du nicht zu glauben, solange du mich einfach überprüfen kannst!

 

Wenn du magst: Mach’, was ich dir erzähle, und erzähl dann selbst, was du erlebt hast.

Ist das ein Deal?




3. Thema: Crash-Kurs MLM.

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