3. Thema: Crash-Kurs MLM


Wenn du ein erfolgreicher Networker sein willst, dann lehre den Crash-Kurs MLM.
Das könnte dein Werkzeug sein, das du zur Perfektion beherrschst.

Noch besser, du entwickelst deinen eigenen Kurs, den du immer wieder selbst durchläufst indem du ihn anderen zeigst. Mit jeder Wiederholung wirst du besser und du wirst den Kurs bis zur Perfektion entwickeln.

Der Crash-Kurs dauert 10 Tage. Mit jedem neuen Partner machst du den Crash-Kurs. Nach dem Kurs ist dein Partner ein vollwertiger Networker und du übergibst ihn dem Leben und brauchst dich nicht mehr um ihn zu kümmern. Kommt er nicht klar, so machst du nach zwei, drei Wochen den Wiederhol-Crash-Kurs.

Uns so geht’s:
Du machst eine Präsentation. Der Mann, dem du das Geschäft und das Produkt vorstellst, ist angetan oder sogar begeistert und will mitmachen. Nur solche Reaktionen kommen in Frage für den Kurs. Wenn jemand sich noch Bedenkzeit einräumen will, bitte. Wenn jemand unsicher ist, bitte. Wenn jemand noch eine Nacht „drüber schlafen will“, bitte. Solche Reaktionen interessieren dich nicht. Solche Kontakte kannst du sammeln, um ab und zu anzurufen. Und die Frage stellen: „Wie geht es Ihnen?“. Solche Menschen werden zu den nächsten Präsentationen eingeladen, natürlich nur, falls sie es gerne möchten. Nichts mehr. Du versuchst niemand von irgendetwas zu überzeugen!

Mach’ nicht den Fehler und locke die Leute nicht ins Geschäft. (…) Warne die Leute vor dem Geschäft!

Mach’ nicht den Fehler und locke nicht die Leute ins Geschäft. Den Spieß umdrehen heißt hier: Warne die Leute vor dem Geschäft! Sage den Leuten die Wahrheit! Sag’ wie die Statistik aussieht! Bereite sie bereits vom Anfang an, auf das Scheitern vor! Stelle das Scheitern als die Regel dar, und den Erfolg als Ausnahme! Warum? Weil es die Wahrheit ist! Und weil es eine Hilfe ist – Für dich selbst, und für sie auch. Es ist eine Hilfe, weil du damit bereits eine Auslese einleitest, bevor sie von selbst einschlagen würde. All die Leute, die nach ein Paar Wochen sowieso aufhören würden, fangen bei dir erst gar nicht an. Du ersparst dir und ihnen jede Menge Frust. 
Frust ist ein erfolgstötender Faktor. Spare dir ihn, wo es nur geht!

Der Begeisterte will anfangen. Prima. Er bekommt eine Woche Zeit, in der er sich intensiv mit der Thematik MLM beschäftigt. Er surft im Internet, liest Bücher und redet mit dir. Hat er nach dieser Woche immer noch so viel Begeisterung, schön. Und ist ihm die Lust inzwischen vergangen, noch schöner! Etwas Besseres kann dir nicht passieren, als wenn jemand abspringt, noch bevor er aufgesprungen ist! Das ist kein Grund zum traurig werden! Das ist vielmehr ein Glücksfall – Dir ist wieder jede Menge Frust erspart geblieben. Dir und dem Typ selbst natürlich auch! Ein doppelter Gewinn. Und sollte er nach einer Woche immer noch starten wollen, so ist er jetzt bestens vorbereitet. In dieser Zeit werden Visitenkarten gedruckt. Das Layout absolut professionell.

Nach einer Woche geht es unter die Menschen. Fußgängerzone, Marktplatz, Einkaufsstrasse etc.
Ihr beide, du und er, habt Visitenkarten auf denen ein Datum und Uhrzeit mit dem Ort für die nächste Präsentation stehen. Wenn nicht, dann ruhig auch handschriftlich beim Übergeben dazu notieren. Zu dritt, viert, geht natürlich auch, aber wenn die Gruppe zu groß sein wird, erweckst du den Anschein eines Überfallkommandos. Der Hauch einer Sekte wird dich sofort begleiten. Muss nicht sein… Das Ziel dieser Übung ist nicht, Interessenten zu finden. Das Ziel ist einzig und alleine zu lernen, mit Menschen zu sprechen. Ziel ist erreicht, sobald ihr mit Menschen gesprochen habt.

Zwischendurch immer wieder Pausen (Kaffee, Tee, Snack) damit die ganze Angelegenheit nicht in Arbeit ausartet. Ihr verteilt auch nicht die Visitenkarten! Wofür denn?

Bremse den Neuen, sobald du merkst, er nimmt sich zum Ziel, das Interesse der Leute für „sein“ Geschäft zu wecken oder jemand zum MLM zu überzeugen. Das wird kommen. Das macht jeder Anfänger so. Erinnere ihn immer wieder, dass dies nicht das Ziel ist.

Ihr seid dort lediglich „für alle Fälle“ – Falls ausgerechnet jemand nach Perspektiven suchen sollte, dann hat er die Möglichkeit, euch anzusprechen. Sonst nichts! Ihr sucht niemand und ihr braucht auch niemand. Ihr sprecht mit den Leuten auch nicht gezielt, um sie einzuladen, sondern, um euch die Zeit zu vertreiben. Die Einladungen werden auch eher nur beiläufig ausgesprochen: „Ah ja, stimmt. Sehen Sie, beinahe hätte ich vergessen! Es geht um Perspektiven. Wir wollen uns an diesem Abend einfach nur in einer netten Runde mit diesem Thema beschäftigen. Kommen Sie doch einfach mal dazu! Ich würde mich freuen, wenn Sie auch dabei sind!“. Punkt.

Es ist wie Schwimmen lernen. Es geht um keine Leistung. Du musst nicht die Bahn in einer bestimmten Zeit schaffen. Das Ziel ist, sich auf der Wasseroberfläche zu halten und spüren, wie das Wasser dich trägt. Es geht um Vertrauen. Du lernst, Vertrauen zu gewinnen. Dein eigenes Vertrauen; Vertrauen, dass du nicht untergehst. Und wenn du merkst, das Wasser hält dich, trägt dich und es ist ein angenehmes Gefühl, sich vom Wasser treiben zu lassen, dann bist du auf dem besten Wege, ein Network-Profi zu werden.

Wie lange? Nicht lange, drei, vier Stunden höchstens. Wenn’s keinen Spaß macht, dann auch mal kürzer.
Und am nächsten Tag, das Gleiche. Am dritten Tag auch. Ende. Das war’s.

Und was, wenn keine der angesprochenen Personen kommt? Nichts. Schon vergessen? Das Ziel war doch nicht, dass jemand kommt! Das Ziel war, zu lernen, sich bei den Menschen aufzuhalten, um die Menschen herum zu bewegen, unter den Menschen zu bleiben, mit den Menschen zu kommunizieren und einfach nur das Gespür für Menschen zu entwickeln. Lernen zu schwimmen. Nichts mehr.

Die Menschen, die zu der Präsentation kommen, hast du am Telefon eingeladen. Denn sie haben dich angerufen und danach gefragt. Du brauchst nicht die Leute von der Strasse. Du bist auf sie nicht angewiesen. Du bist auf niemand angewiesen. Und das darf nicht nur vorgetäuscht, vorgespielt und dahergeredet sein. Das ist keine Masche. Es ist so.

Hast du niemand, der angerufen und nach einer Präsentation gefragt hat? Na gut. Und, ist das ein Problem? Nein, es ist ein Problem weniger! Denn du musst doch keine Präsentation vorbereiten und hast dadurch mehr Zeit. Wo soll da ein Problem sein?

In der Präsentation hast du nicht nur neue Leute, denen du etwas präsentierst, sondern es sind auch immer zwei, drei Partner dabei. Ihr seid ein Team. Sollte tatsächlich einmal niemand kommen, dann ist das wunderbar. Dann habt ihr Zeit für euch und ihr könnt euch intensiv mit dem Thema Erfolg, Charakterbildung, Persönlichkeitsentwicklung etc. beschäftigen. Oder ein Bier trinken. Beides? Geht auch. Soll das ein Problem sein, so hast du wirklich eines! 

Ein Network-Profi hat ein sympathisches Auftreten. Wenn Leute mit ihm reden, erinnern sie sich nach einer Woche meistens nicht mehr, worüber sie gesprochen haben aber es bleibt in Erinnerung das Bild eines unheimlich netten, erfolgreichen Geschäftsmannes. Und wenn sie dann später zu einer Präsentation gehen, dann hauptsächlich, um ihn wieder zu sehen. Sie sind stolz, dass sie ihn persönlich kennen, und freuen sich, wenn auch er sich an sie erinnert.

Was lerne ich in dem Crash-Kurs? Erstens schwimmen. Das ist wichtig. Und du lernst auch, was unwichtig ist. Und das ist noch viel wichtiger. Du lernst, dass es absolut unwichtig ist, was die Leute denken, was sie sagen, was sie glauben, und was sie tun. Und um das zu lernen, musst du unter die Leute. Du darfst nicht den Fehler machen, und dir den Kopf darüber zerbrechen, was andere denken. Und schon gar nicht, was andere über dich denken!

Du wirst lernen, dass das, was andere über dich denken, mit dir selbst überhaupt nichts zu tun hat. Du wirst mit Situationen konfrontiert, die widersprüchlicher gar nicht sein könnten. Ein Typ wird dich ansehen, als hättest du seine Kinder ermordet. Ein Anderer dagegen wird dir mit einem freundlichen Lächeln begegnen und mit dir gerne geplaudert haben – als wäret ihr Freunde. Eine Frau zeigt dir den Vogel und gibt dir einen „freundlichen“ Rat, doch woanders einen Dummen zu suchen. Eine Andere bedankt sich und meint, es wäre toll, was du da machst und wie du das machst. Und die meisten, und zwar mit Abstand die meisten, werden dich kaum zur Kenntnis nehmen, und dir absolut keine Aufmerksamkeit schenken. Ihnen ist egal, was du da tust. Und dir, sollte ebenso egal sein, was sie da tun. Warum? Weil es für dich absolut keine Rolle spielt! Lass die Leute leben, wie sie leben; Lass sie tun, was sie tun; Lass sie denken, was auch immer sie denken möchten – Es ist ihr gutes Recht! Versuche sie nicht, ihres Rechtes zu berauben!

Die Reaktionen, mit denen Menschen dir begegnen werden, sind so unterschiedlich, wie unterschiedlich auch diese Menschen sind. Und, indem du das siehst, lernst du, dass diese Reaktionen nichts mit dir zu tun haben, sondern ausschließlich mit ihnen selbst. 
Du hast niemandem seine Kinder umgebracht und bist auch kein Freund von dem netten Mann gewesen; Du suchst keinen Dummen und es ist auch nicht toll, was du da machst: Das alles, haben die Leute in dich hinein interpretiert. Mit dir selbst hat das nichts zu tun. Oder genauer: Mir dir selbst, hat das so wenig zu tun, dass es sich einfach nicht lohnt, mit diesem bisschen, zu beschäftigen.
Wenn du merkst, nicht du bist verantwortlich dafür, was die Leute über dich denken, wirst du aufhören, auf ihr Denken einwirken zu wollen.

Wenn du diese Erfahrung machst, sie verstehst, und sie auch verinnerlichst, bist du befreit. Und genau das ist die Voraussetzung, damit du im MLM erfolgreich sein kannst. Du musst dich befreien. Im Kreise deiner Familie wirst du es nicht schaffen. Dort sind die Bindungen zu stark. Es ist falsch, das Geschäft in und an der eigenen Familie zu üben. Diese Praktiken sind für das hohe Scheitern der Anfänger mit verantwortlich. 

Wenn du merkst, nicht du bist verantwortlich dafür, was die Leute über dich denken, wirst du aufhören, auf ihr Denken einwirken zu wollen. Und das ist die Haltung eines freien Menschen. Du wirst lernen, zu tun, was du tun möchtest. Du wirst lernen, zu tun, nur weil du es möchtest. Du wirst dich von der Abhängigkeit von anderen Menschen befreien können. Du wirst lernen, die Haltung abzulegen, etwas tun zu wollen, um etwas Bestimmtes bei den anderen zu erwirken. Du wirst nichts mehr bei anderen erwirken wollen.

Eines Tages wirst du entdecken, dass das, was andere über dich denken und wie sie dir begegnen, ausschließlich etwas mit dir zu tun hat! Doch das ist dann schon eine doch etwas andere Geschichte. Und bis es soweit ist, brauchst du dich damit nicht zu beschäftigen.

Wenn der Crash-Kurs vorbei ist, kann dein neuer Partner schwimmen. Und er weiß, was Freiheit bedeutet: Du tust, was du möchtest, und weil du es möchtest. Und nicht, weil du bei anderen dadurch etwas erreichen willst. Und das ist Erfolg.

Ihr bleibt in Kontakt. Am besten, du hast ein Team, in das du ihn aufnehmen kannst. Doch zumindest, rufst du ihn ab und zu mal an, denn ihr habt eine Beziehung geknüpft und du wirst diese Beziehung pflegen. Ob dein Partner erfolgreich sein wird oder nicht, weiß kein Mensch. Muss auch keiner wissen. Er selbst muss es auch erst herausfinden. Wenn ja, klasse! Wenn nicht, tja, dann ist es nun mal so. Doch er wird die Erfahrung und die Begegnung mit dir nicht bereuen. Er wird mit Sicherheit jede Menge gelernt haben, und das auch zu schätzen wissen. Doch auch dann, wenn er aufhören sollte, schuldest ihm noch etwas – dass du selbst erfolgreich wirst. Wenn er sich das nicht mehr für sich selbst wünscht, dann freut er sich zumindest, wenn du’s schaffst. 
Enttäusche ihn nicht!


 
4. Thema: Überzeugungskraft. 
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