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Welcher von den vielen unterschiedlichen Strukturvertrieben, der richtige für mich ist?
Wenn du bereits für ein MLM-Unternehmen tätig bist, so stellt sich diese Frage für dich nicht. Nicht wahr? Wie kommt’s, also dass du hier bei diesem Text gelandet bist? Du willst dich lediglich vergewissern, dass du in der richtigen Firma sitzt…? Ok. Verstehe. Klar, mach’ das! Nichts gegen.
Doch mal im Ernst: Solltest du tatsächlich Zweifel haben, so sind die Zweifel im höchstem Maße bedenklich. Sie kommen nicht von ungefähr.
Wenn du schon bei zwei, drei verschiedenen Network-Firmen angeheuert hast, und immer noch unzufrieden bist. Was glaubst du, woran könnte es liegen? An den Firmen? An allen drei? Nun, wie es so schön heißt: Nichts ist unmöglich… Und dennoch, ganz im Ernst: Die Wahrscheinlichkeit, dass das wirklich so ist, liegt nicht überzeugend hoch, oder? Aber kein Mensch von außen, und ich am allerwenigsten, wird das beurteilen können. Doch du selbst könntest dich vergewissern und Indizien holen, indem du überprüfst, ob auch bei allen anderen Kollegen der mangelnde Erfolg ein notorischer Begleitfaktor ist. Das wird eher unwahrscheinlich der Fall sein. Doch wenn ja, dann kann es
Firmenwechsel im MLM ist immer ein sehr bedenkliches Zeichen. Wenn der mangelnde Erfolg der Grund dafür sein sollte. Und ein Firmenwechsel ohne Einstellungswechsel, ist in einem solchen Fall sowieso sinnlos.
tatsächlich sein, dass du Pech hattest, und immer an die falschen geraten bist. Aber selbst in einem solchen Fall, würde ich mir nicht so einfach machen und alles den Firmen in die Schuhe schieben.
Wie kann es sein, dass dich die Falschen so magisch anziehen, dass du dreimal nacheinander auf sie gerätst? Und warum soll ausgerechnet die vierte Firma jetzt mal zur Abwechslung die richtige sein? Und vor allem, wie lange?
Firmenwechsel im MLM ist immer ein sehr bedenkliches Zeichen. Wenn der mangelnde Erfolg der Grund dafür sein sollte. Und ein Firmenwechsel ohne Einstellungswechsel, ist in einem solchen Fall sowieso sinnlos. Was soll der Wechsel bringen? Das Produkt war falsch? Kann natürlich sein. Doch das Problem ist, das Produkt bist du. Also läufst du mit dem falschen Produkt nach wie vor immer noch rum. Auch nach dem Wechsel. Sei mir bitte nicht böse. Ich sag’ einfach nur, wie es ist.
Anders ist es, wenn du noch nie gewechselt hast. Dann sitzt du womöglich in der Firma, die du nicht wirklich gewählt hast. Denn zum Zeitpunkt der Wahl, gab es möglicherweise noch keine Alternative. Höchstwahrscheinlich hat dich die Perspektive der finanziellen Unabhängigkeit fasziniert und die Firma war lediglich der Überbringer dieser tollen Nachricht. Dass du dann beides im Doppelpack sofort abonnierst, ist verständlich. Doch ebenso verständlich wäre es, dass du später, nachdem du erfährst, dass es viele Wege gibt, die nach Rom führen, auch die anderen Wege begutachten möchtest. Du tust nichts Verbotenes. Gegen einen Wechsel spricht, dass du deinen Weg bereits gehst und bei allen Anderen stehst du immer nur am Anfang. Zum anderen, es soll auch so etwas wie Loyalität geben, und auch Dankbarkeit. Was hältst du davon?
Doch der dritte Fall ist unbedenklich: Du hast von Network-Marketing gehört und kennst Möglichkeiten, die diese Branche bietet. Und auch ist dir bereits die ein oder andere Firma ein Begriff. Und nun überlegst du dir ernsthaft, ob es nicht eines Versuchs Wert wäre, dich dieser Herausforderung zu stellen. Nun, Junge (sorry, Mädel!), gratuliere! Hau’ rein!
Welche Firma ist die Richtige? Welches Produkt? Beim Produkt ist es einfacher: Wenn du selbst dieses Produkt verwendest, dann kannst du es auch anderen anbieten. Wenn du es nicht verwendest, weil es nichts „zum Verwenden“ ist, dann sehe ich die Sache kritisch. Das Produkt muss garantieren, dass die Nachfrage nicht abbricht. Eine Seife, oder das Klopapier, ein Getränk oder etwas zum essen… egal was. Hauptsache, der Mensch braucht es. Immer wieder. Es muss qualitativ gut sein, auf jeden Fall besser als vergleichbare Produkte bei Aldi, Lidl & Co. Und optimal, wenn du es woanders erst gar nicht kaufen kannst.
Und Firma? Wie lange gibt es sie? Je kürzer umso besser, denn dann bin ich der Erste? Klar, der erste Dumme. Nein, so drastisch sehe ich das nicht. Doch ich persönlich kann dir nur empfehlen: Lerne das Handwerk in einer Firma, die bereits nachweislich Erfolge vorweisen kann. Wenn andere in dieser Firma bereits erfolgreich arbeiten können, dann spricht viel dafür, dass auch du das können wirst. Doch kennst du jemand aus dieser Firma? Fall’ nicht nur auf die Werbung rein! Eine brandneue Firma kann dagegen lediglich etwas versprechen. Wenn dein Vertrauen dafür reicht, ok.
Doch entscheidend ist weder Produkt, noch Firma. Sprich mit einem seriösen Mann, einer seriösen Frau, die dabei sind, eine solide Struktur aufzubauen. Schau’ dir die Werkzeuge an, mit denen sie arbeiten und beurteile deren Auftreten, Kompetenz, Sympathie. Was traust du ihnen zu? Was trauen sie dir zu? Möchtest du mit ihnen arbeiten? Möchten sie mit dir arbeiten?
Wenn du neu und frisch bist, geh’ nicht alleine los. Wozu? Du findest viele nette Menschen, die dir gerne bei deinen ersten Schritten zur Seite stehen. Nutze dies. Schließ’ dich jemand an. Am Anfang ist die Unterstützung am wichtigsten.
Und vergiss nicht: Am Ende kommt’s sowieso nur und ausschließlich auf dich an. Das ist doch beruhigend, oder?
Viel Glück und alles Gute!
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