Wie funktioniert MLM? Bei jedem anders. Und des Öfteren gar nicht.
Bei den Firmen- und Produkt-Präsentationen gibt es einen Brauch, die Karriere- und Vergütungs-Pläne als den MLM-Weg zu skizzieren. Ein Unsinn, wenn man bedenkt, dass diese musterhaften Entwicklungen nur und ausschließlich einen Modellcharakter haben. Es ist legitim, all diese Modelle darzustellen, doch nicht als Karriere-Plan. Abgesehen davon dürfen sie nicht als eine Art Geschäftsentwicklungs-Modell fungieren ohne dass gleichzeitig auch eine praxisnahe, reelle und an dem wirklichen Entwicklungs-Ablauf angelehnte Schilderung ebenfalls dargeboten wird. Es ist schön, von ungewöhnlichen Karrieren zu hören und es ist auch nichts Verwerfliches dabei, solange man nicht versucht, die Ungewöhnlichkeit einer solchen Karriere in den Hintergrund zu drängen oder gar zu verschweigen und diese Karriere dann als Muster oder gar als Regel für alle anderen Karrieren zu beschreiben.
Das Scheitern ist die Regel in jedem MLM-Geschäft. Punkt. Und der Erfolg bildet dann die Ausnahme. Und es gibt absolut keinen Grund, warum man diese Tatsache verbergen soll. Darin ist nichts Peinliches oder Beschämendes. Diese Tatsachen mindern nicht das Geringste an der Attraktivität dieser Vertriebsform!
Es ist für mich absolut unerklärlich, warum man immer wieder versucht, Menschen eine Illusion zu verkaufen, während die Wahrheit dieser Illusion im nichts nachsteht!
Tausende von Menschen benutzen
die besten Produkte, die auf dem MLM-Weg vertrieben werden.
Niemand würde auf die Idee kommen, zu versuchen, jungen Leuten das Fußballspielen mit einer Köder-Geschichte schmackhaft zu machen, indem man ihnen erzählt, was die Fußball-Stars so verdienen und dass auch sie durch Fußballspielen zu solchen Verdiensten kommen könnten. Völlig absurd! Jeder weiß, was ein guter Fußball-Profi verdient und jeder weiß, dass dies absolut keine Relevanz hat für all die Tausenden von Menschen, die gerne am Wochenende kicken. Und sie machen es trotzdem! Warum? Weil es ihnen Spaß macht. Und sie müssen keine müde Mark dabei verdienen und es macht ihnen trotzdem Spaß!
Tausende von Menschen benutzen die besten Produkte, die auf dem MLM-Weg vertrieben werden. Sie werden dadurch niemals Millionäre! Und, ist das schlimm?
Sie benutzen gute Produkte, die sie woanders nicht kaufen können. Und es macht ihnen offensichtlich Spaß! Und wenn’s keinen Spaß macht, dann kaufen sie es nicht. Punkt. Was soll hier verkehrt sein? Warum soll man dabei den Menschen die Illusion unterjubeln, sie könnten dadurch zum Reichtum schaffen? Wenn jemand will, dann kann er es zwar versuchen und es gibt auch Unzählige, die es tatsächlich geschafft haben, aber das als Regel hinzustellen? Was für’n Unding!
Wer, von den regelmäßigen Lottospielern liegt Samstagabend am Boden zerstört, weil er keinen Sechser traf?
Keiner! Wer hat die Illusion, der Jackpot wäre mit einer recht großen Wahrscheinlichkeit zu gewinnen? Niemand! Jeder ist sich doch absolut im Klaren darüber, dass die Chance auf den Gewinn des Jackpots verschwindend gering ist.
Und sie spielen alle trotzdem! Weil es Spaß macht. Und weil es absolut kein Problem ist, auch mal Verlierer zu sein. Das gehört zum Spiel. Es ist kein Geheimnis, dass die Lottogewinne aus den Einsätzen aller Spieler kommen. Und ebenso kein Geheimnis ist, dass nur die Hälfte aus der Pulle aller Einsätze zur Gewinn-Ausschüttung kommt. Also ein klares Minus-Geschäft. Und? Wissen die Spieler das nicht? Klar, wissen das alle. Und dennoch ist das Wissen darüber kein Problem. Das Lotto-Spiel verliert dadurch nichts von seinem Reiz!
Im Network Marketing ist das nicht anders. Es ist absolut klar, dass die Millionäre unter den Bestverdiener nur dadurch ihr Einkommen erreichen können, dass viele anderen gar keine oder nur kleine Gewinne erzielen. Es ist kein Geheimnis und mindert kein bisschen den Reiz, sich nicht doch selbst auch an dem Strukturaufbau zu versuchen. Die Geschäftsidee hört dadurch nicht auf, interessant zu sein! Nicht im Geringsten.
Und all die Kritiker, die nicht müde werden, den Networkern zu unterstellen, sie würden die Menschen für dumm verkaufen, könnten durchaus ihre eigene Sichtweise hinterfragen – Ob nicht zufällig ausgerechnet sie selbst es sind, die genau dieses tun?
Aber sei es drum. Ich skizziere dir jetzt ein gewöhnliches MLM-Programm. Anhand dieses Programms werde ich versuchen, die Kraft, die in dieser Vertriebsform steckt, darzustellen. Die Darstellung hat auch bei mir einen reinen Modellcharakter. Der einzige Unterschied zu den üblichen Karriere-Plänen besteht lediglich darin, dass ich mich in meinem Kommentar an der Praxis orientieren werde. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: In meiner Geschichte gibt’s keinen einzigen Millionär und alle sind gescheitert. Alle haben vorzeitig aufgehört! Und warum? Weil das die gängige Praxis ist!
Von folgenden Annahmen gehe ich aus:
1. Ein Networker ist in der Lage einen neuen Networker in drei Monaten auszubilden.
2. Dieser Rhythmus wird von allen neuen Networkern kontinuierlich und konsequent eingehalten.
3. Die Provision, mit der man an allen Teammitgliedern beteiligt ist, beträgt -,50 Cent im Monat.
Ich setze also einen Quartalsmäßigen Zuwachs jeweils um eine Person pro Team-Mitglied voraus.
Und nun schau’ dir die Tabelle an.
Zuwachs bedeutet Anzahl der Team-Mitglieder, die durch mich und meine Partner ins Geschäft gebracht wurden (3.Spalte).
Ich selbst habe dabei persönlich genauso viel Menschen gesponsert, wie viele Quartale vergangen sind (2.Spalte).
Es sind reine theoretischen Annahmen. Und sie sind in der Praxis in dieser Form nicht umsetzbar. Wie du der Aufstellung schnell entnehmen kannst, führen die Annahmen zu Ergebnissen, die nach fünf Jahren ein Millionen-Einkommen entstehen lassen. Und nichtsdestotrotz werden diese Ergebnisse bei den meisten Networkern als unzureichend und nicht lukrativ genug empfunden. Wie kommt’s? Mangelnde oder falsche Information ist der Grund.
Wenn sich mein Strukturaufbau nach diesem Modus entwickelt, habe ich nach einem halben Jahr drei Partner. Viele empfinden das als wenig und das Ergebnis als mager.
Sie hören auf. Einige beweisen Ausdauer und hoffen auf „bessere Zeiten“, machen also weiter. Bessere Zeiten kommen aber nicht und das Geschäft entwickelt sich in exakt dem gleichen schleppenden Tempo weiter. Wie sieht’s demnach nach einem Jahr aus? Schlecht. Nach einem Jahr harter Arbeit habe ich lediglich vier Menschen ins Geschäft bringen können. Die anderen machten es mir gleich also zählt mein Team gerade mal 15 Leute. Was verdiene ich dabei? Keine 10,- Euro. Das kann ich keinem erzählen, sonst bin ich bei allen Kumpels die Lachnummer schlechthin. Hat es sich gelohnt? Ein klares „Nein“ ist in der Regel die Antwort.
Und die Konsequenz daraus: Aufhören! Am besten schnell und so, dass nach Möglichkeit keiner merkt und niemand fragt. Fragt doch jemand, dann nicht näher darauf eingehen: „Ach ja, diese Geschichte damals. Nein, das war nichts. Das funktioniert nicht, die suchen nur Dumme!“. Diejenigen, die immer noch kämpfen stehen ein Jahr später nicht wesentlich besser dar. Sie schauen immer noch auf ein klägliches Ergebnis: Gerade mal 8 Leute ins Geschäft gebracht! Dank der Arbeit der anderen ist das Team zwar zu einer Stärke von 255 Personen gewachsen, doch was habe ich davon? Keine 150,- € Provision! Die Häme der MLM-Beobachter nicht mit eingerechnet, und die ist mindestens doppelt so groß. Wer nach zwei Jahren einer solchen Entwicklung immer noch nicht aufhört, hat sie nicht mehr alle! Und so sieht es auch in der Praxis aus. Nach drei Jahren harter Arbeit hat man gerade mal ein Einkommen, von dem man notdürftig über die Runden käme, sollte man davon leben wollen. Spätestens aber dann, macht die Ehefrau einem das Leben zur Hölle und sorgt dafür, dass man schleunigst einen anständigen Job sucht.
Aus, der Traum vom Reichtum! Nach drei Jahren schmeißt der Letzte das Handtuch hin. Das Resultat: Alle haben versucht, doch es hat offensichtlich nicht funktioniert. Schade, viel hat nicht mehr gefehlt! Doch so sieht’s leider aus – Alle gescheitert!
Und warum? Weil keinem erzählt wurde, dass genau dies das Geschäft ist, und dass sie alle goldrichtig lagen – und das bis zum Aufhören! Weil man ihnen nicht die Wahrheit sagte! Und weil sie das Geschäft falsch angegangen sind. In der Regel hast du nach zwei Jahren keine 8 Leute ins Geschäft gebracht sondern viel, viel mehr. Acht davon sind lediglich geblieben! Und bei den Anderen sieht’s genauso aus. Und das ständige Abspringen der Leute ist der Frustbringende Faktor, der zermürbt, und das Gefühl vermittelt: „Alles umsonst!“. Wenn es tatsächlich nach der obigen Tabelle ginge, wäre alles halb so wild. Doch so läuft es nie!
Wenn es nur kontinuierliches Wachstum gebe, wäre das langsame Tempo kein Problem. Doch in dem Zusammenbruch der Strukturen und dem Einstecken der Niederlagen liegt die größte Herausforderung.
Und das ist auch der Grund, warum ich in allen meinen Lektionen immer wieder betonte: „Versuche nie die Leute ins Geschäft zu bringen!“. Denn diese Praxis bringt dich am Ende selbst zur Strecke. Du wirst sehen, wie sie alle, einer nach dem anderen, aufhören, und du wirst das nicht verkraften können!
Lass es einfach geschehen, tue nichts! (…) Wenn du doch nichts tust, kannst du ja auch nichts verlieren! Wo liegt das Risiko? Bei Null!
Mach’ es einfach so, wie ich! Um vier Leute im Jahr ins Geschäft zu bringen, brauchst du nichts zu tun! Je mehr du tust, umso mehr Abbrecher produzierst du! Am Ende blieben sowieso nur vier übrig, also wozu das ganze? Und die vier, die du brauchst, kommen von alleine! Und zwar in Situationen, die du nie für möglich gehalten hättest. Lass es einfach geschehen, tue nichts!
Ich garantiere dir, dass es funktioniert! Aber selbst dann, wenn du momentan noch nicht in der Lage bist, mir das zu glauben, überlege einfach: Was hast du zu verlieren? Wenn du doch nichts tust, kannst du ja auch nichts verlieren! Wo liegt das Risiko? Bei Null!
Ok, es klingt paradox. Denn einerseits beschreibe ich den MLM-Crash-Kurs und irgendwelche Präsentationen und dann wiederum nichts tun? Ja. Das eine hat nämlich mit dem anderen nichts zu tun. Natürlich wirst du jede Menge unternehmen, um erfolgreich zu sein. Doch du sollst nichts tun, damit andere sich an diesem Geschäft beteiligen. Du sollst lediglich zeigen – und das möglichst allen – dass du selbst dich beteiligst. Und mehr nicht! Darum geht’s. Und deshalb sollst du unter die Leute. Deshalb die Präsentationen und das ganze Drumherum. Nur um zu zeigen: „Ich bin dabei“. Und sonst nichts. Lass einfach nur die Anziehung wirken. Wenn du etwas mit Überzeugung, Entschlossenheit und mit einem großen Ziel vor Augen tust, wirst du niemand zu irgendetwas überzeugen müssen. Die Menschen werden sich dir anschließen – ob du willst oder nicht.
Wenn du das alles tust, was ich beschrieb in all den sechs vorherigen Lektionen, ist der Erfolg dir sicher! Mach’s einfach! Natürlich kannst du dir das alles überlegen! Sollst du auch. Überlege genau und, falls nötig, auch ruhig mehrmals. Doch mach’ nicht den Fehler und glaub’ nicht, dass du mit Trockenübungen zum Schwimmen kommst. Steig’ ins Wasser! Mach’ es, und du wirst sehen, es wird passieren! Passiert nichts, dann kontaktiere mich, und wir suchen dann gemeinsam nach den Ursachen.
Denn schau’, exakt das gleiche Entwicklungs-Szenario, das oben alle zum Aufgeben veranlasst hat, kann mit völlig anderer Einstellung zum Erfolg führen. Das Gleiche Prinzip, die gleiche Entwicklung und der gleiche Weg! Für den einen der Beweis, dass es nicht geht, und für einen anderen das Ticket zum Wohlstand. Alles eine Einstellungssache.
Wir gehen noch einmal diesen Weg durch. Doch diesmal auf eine Art, die ich jedem ans Herz legen möchte. Die Annahmen bleiben gleich: Zuwachs von einer Person in drei Monaten pro Team-Mitglied und -,50 Cent Provision p.P. Es ist lediglich ein Modell und hat keine Relevanz bei konkretem Engagement in konkreter Firma und mit konkreten Produkten. Es sind stets die Geschäftsrichtlinien des betreffenden MLM-Unternehmen zu beachten.
…exakt das gleiche Entwicklungs-Szenario, das oben alle zum Aufgeben veranlasst hat, kann mit völlig anderer Einstellung
zum Erfolg führen.
Ich wähle die Branche. Meine bevorzugte Richtung wäre Wellness/Gesundheit. Doch ob Haushaltsartikel, Schmuck oder Pflegeprodukte, das Angebot spielt keine Rolle, solange es ein qualitativ hohes Produkt ist. Genauso eine Dienstleistung. Lediglich eine Bedingung muss erfüllt sein: Du musst hinter diesem Produkt stehen können. Sonst alles andere uninteressant. Selbst der Preis spielt eine zweitrangige Rolle.
Du benutzt selbst dieses Produkt – Ist Voraussetzung (sonst baust du Geldpyramide. Rechtliche Probleme). Und benutzen heißt, alles Mögliche damit anstellen, essen, riechen, schlucken, verkaufen, zur Kostprobe anbieten. Was sich halt damit machen lässt. Ich kenne das Produkt ja nicht. Bei mir geht es um Gesundheit.
Also, du hast laufende Kosten. Wir nehmen an: € 100,-/Mtl.
Du steigst ins Geschäft und investierst erst mal. Doch worin investierst du? In deine Gesundheit. Ist das eine falsche Investition? Tut es wirklich weh, sich etwas Gutes und Gesundes zu gönnen? Und dafür € 100,- monatlich aufzuwenden? Es ist eine doppelte Anlage. Diese Anlage wirft Gewinne ab, in zweifacher Form. Wohlbefinden und Gesundheit sofort – vom ersten Tag an. Und einen finanziellen Profit auch noch dazu, doch erst nach einiger Zeit. Ist das keine kluge Art, sein Geld arbeiten zu lassen?
Wie lange investierst du? Das hängt ausschließlich von dir ab! Ist das nicht ein genialer Faktor?
Du hast Einfluss sowohl auf die Dauer als auch auf die Entwicklung deiner Anlage! Wo gibt es denn sowas? Jede Börsen-Investition verblasst im Verhältnis dazu. Dort kannst du lediglich nur zugucken und auf Kurssteigerung hoffen.
Aber wir haben ja unser Szenario. Also schauen wir in die Tabelle hin. Bei einer Einlage von € 100,-/Mtl. sind die Provisionen für gewöhnlich doppelt so hoch, aber egal. Wir bleiben dennoch bei unseren Eingangs-Annahmen und gehen von -,50 Cent Provision. Lasst es uns doppelt so schwer machen, dann ist jede positive Abweichung in der realen Entwicklung eine angenehme Überraschung.
So, und das war’s dann auch schon! Dein Part ist vorbei. Du hast es geschafft. (…) Das Geschäft trägt sich (…) von selbst…
Im ersten Jahr erfreust du dich nur des Produktes. Du verdienst nichts. Denn die mickrigen Provisionen oder Verkausfmarge sind nicht der Rede Wert. Aufs ganze Jahr hochgerechnet hast du demnach € 1.200,- bereits angelegt. Im zweiten Jahr zahlst du für diese Produkte irgendwann mal nur noch die Hälfte (abzüglich Provision). Doch auch das lassen wir großzügig unter den Tisch fallen. Du hast ja schließlich auch andere Kosten (welche denn? Du tust doch nichts!). Komm’ egal. Das zweite Jahr zahlst du, wie es so schön heißt, auch noch drauf. Also nach zwei Jahren hast du 2.400,- Euro investiert. Dazu machen wir jetzt die Summe auch noch rund und sagen: zweieinhalb Tausend hast du in den Topf geschmissen.
So, und das war’s dann auch schon! Dein Part ist vorbei. Du hast es geschafft. Schau’ doch genau hin. Im dritten Jahr sind die Provisionen höher als dein Einsatz. Das Geschäft trägt sich also von selbst und du benutzt die Produkte umsonst!
Spielt es jetzt noch überhaupt eine Rolle, wie lange das dann noch dauert? In unserem Szenario bist du nach zwei weiteren Jahren ein „gemachter Mann“ (Sorry, die Damen. Die deutsche Sprache ist in dieser Hinsicht echt diskriminierend, ich weiß). Aber selbst, wenn es doch nicht so läuft, wie erwartet – wen kümmert ’s? Dann lass es halt doppelt so lange laufen, wo ist das Problem? Kost’ doch nix!
Wo sonst kriegst du bei einer Anlage von € 2.500,- und einer moderaten Zahlungsrate von € 100,- aber auch nur einen Hauch von der Chance auf Millionen? Andere investieren Zehn- und Hunderttausende von Euros, um eine Million als Gewinn daraus ziehen zu können und machen das ohne, dass sie in der Zwischenzeit etwas davon haben, außer Paar Hunderttausend weniger auf ihrem Konto.
Du hast gesunde Produkte, keine Zehntausende im Spiel, und machst dafür nichts! Jawohl, nichts machen – das ist mein Ernst! Keine Rekrutierung, keine Listen, keine Telefonate. Kein Suchen nach irgendwelchen Partnern, die du zu etwas überzeugen willst, was sie weder begreifen noch brauchen. Einzig und alleine: Du darfst dich nicht verstecken! Denn sobald dir eine solche Geschichte peinlich ist und du ein Problem hast, damit identifiziert zu werden, dann funktioniert es nicht mehr! Es funktioniert nur unter der Voraussetzung, dass du dahinter stehst, was du auch tust. Dann wirkt diese Geschichte auch anziehend auf andere.
Das ist mein Erfolgsgeheimnis. Andere betreiben Network-Marketing über „Massenbewegung“. Rein und raus. Sieben, sieben, sieben. Bis das Sieb eines Tages voll ist. Und meistens geraten sie selbst unter die Masse, die durchsiebt wird. Das hat keine Zukunft. Dieses Bild und diese Praktiken dürfen sich ruhig ändern. Doch wie?
Ich habe mich entschlossen, sie zu ändern. Und du kannst es auch. Jeder kann es. Und dafür gibt es dann den entsprechenden Lohn.
Das Sieben als Bild ist Geschichte. Das Vorbild als Magnet ist die Zukunft. Nicht jeder kommt für dieses Geschäft in Frage. Und das hat mit MLM nichts zu tun. Es gibt absolut nichts, was als Beschäftigung für absolut alle Menschen in Frage käme. Nimm egal welche Profession auch immer, und du stellst sofort fest, es eignet sich nicht für jeden. Es liegt nicht am MLM, es liegt an der Natur der Menschen. Und es ist auch gut so.
Also, es ist ein Geschäft für Menschen, die dazu veranlagt sind. Eine mögliche Veranlagung wäre, der unbändige Wunsch nach einer finanziellen Unabhängigkeit. Zugegeben, keine seltene Veranlagung. Es gibt auch andere Gründe, sich für dieses Geschäft zu interessieren. Doch es macht keinen Sinn, nach Gründen zu suchen. Jeder Veranlagte hat seine persönlichen Gründe und sie können so unterschiedlich sein, wie die Menschen selbst auch sind.
Die Veranlagungen zum MLM vergleiche ich mit Metallpartikeln. Stell’ dir vor, du hast eine Mischung aus Holz- und Metallspänen auf dem Tisch. Du kannst nach Goldgräber-Manier alle ins Wasser werfen und mit der Schüssel die schweren Metallpartikel auswaschen. Kein Problem. Mit etwas Übung und geschickten Schwenkbewegungen ist es schnell gemacht. Man kann’s lernen. Doch der Magnet ist da viel eleganter. Du ziehst einfach nur mit dem Magnet über die Mischung und die Holzspäne merken nicht mal was davon.
Im MLM bist du der Magnet. Und du ziehst die Menschen an. Und du brauchst wirklich nicht viele. Lass die anderen ruhig mal den anderen, die auch zu Magneten werden. Es ist effizient, macht Spaß und verlässt keine bösen Nebenwirkungen. Dieses Bild sorgt auch für gutes Image. Denn die anderen fühlen sich nicht belästigt. Und keiner will durchsiebt oder ausgewaschen werden. Dass die bisherigen Praktiken für Unmut gesorgt haben, ist nur verständlich.
Falls wir uns nicht mehr sehen:
Alles Gute! Und viel, viel Erfolg!