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Nun, meinen Namen sehen Sie zwar auf der Home-Seite und im Impressum, doch ich gehe nicht davon aus, dass er Ihnen etwas sagt. Denn wenn es etwas gibt, was mich auszeichnet, dann ist das die "Normalität". Ich bin normal und gewöhnlich. Beinahe hätt' ich geschrieben: "Wie du und ich halt". Doch auf der vorigen Seite schrieb ich von außergewöhnlichen Menschen, an die sich diese Webseite richtet. Ein Widerspruch? Ich denke, nicht. Auch normale Menschen sind außergewöhnlich. Meistens wissen sie's nur nicht.
Und auch wenn das hier meine Webseite ist, so wichtig ist meine Person nun auch wieder nicht. Es würde mich freuen, wenn es auf diesen Webseiten um Sie gehen würde, nicht um mich. Und ganz bestimmt wird es hier um das Thema Erfolg gehen. Wenn Sie mögen, um Ihren Erfolg.
Doch ich beschreibe Ihnen zumindest, was mich tagein tagaus so beschäftigt. Seit mehreren Jahren leben wir in Frankfurt am Main. Ich selbst war bis vor kurzem in der Bau- und Immobilien-Branche unternehmerisch tätig. Meine Frau arbeitet mit und an unserem noch kleinen Sohn – Damit ich arbeiten kann. Dafür bin ich ihr dankbar und weiß auch ihren Beitrag sehr zu schätzen. In die Selbstständigkeit wagte ich mich vor Jahren. Doch nicht mit der Absicht, mit einem geregelten Job und mit einem geregelten Einkommen unsere Existenz sichern zu können. Jedoch später ertappte ich mich oft dabei, wie sehr doch mein Unternehmertum einem Angestellten-Job gleiche. Viele Arbeitsabläufe wurden zur Routine und die Freiheit verblasste auch schnell. Auch wenn ich nicht den strengen Blick eines Chefs an meiner Schulter spüren musste, so fühlt sich die Abhängigkeit von den Auftraggebern nicht sonderlich angenehmer an.
Doch das alles ist zu bewältigen. Etwas anderes machte es mir zu schaffen. Es ist die Frage nach den Perspektiven. Wo sind sie? Wie sehen sie aus? Der Knackpunkt liegt nicht darin, dass ich das alles so laufen lassen, und bis zur Rente die nächsten 20-30 Jahre so weiter arbeiten könnte. Nein. Der Punkt ist: Nicht dass ich es könnte, sondern, ich MÜSSTE es. So sieht die Perspektive aus: Ich MUSS. Mit anderen Worten: Ich bin gezwungen, mein Leben lang zu arbeiten!
Auch wenn manch einer sagen würde: „Nun, was willst Du? Ist doch normal!“ Für mich ist diese „Norm“ absolut nichtssagend. Denn vor ein Paar Jahrhunderten hätte ich exakt das Gleiche gehört, wenn ich das System der Sklavenarbeit in Frage gestellt hätte. Jeder, ja absolut jeder – ob ein Bauer oder ein Handwerker, ein Herr , ein Geistlicher… ja sogar der Sklave selbst – sie alle würden antworten: „Ist doch normal“. Und, sie alle hätten Recht! Selbstverständlich. Denn, dieses System war in der Tat normal. Nur eine kleine Gruppe von Menschen sah das vielleicht anders. Doch für die überwältigende Mehrheit stand es außer Frage, dass dieses System ohne Zweifel in Ordnung sei – Es war doch gottgewollt!
Doch zum Glück ist das Geschichte… Oder?
Es ist die Frage nach den Perspektiven. Wo sind sie? Wie sehen sie aus?
(…) Ich MUSS (…) arbeiten!
Sicher? Was heißt denn das, wenn ich arbeiten MUSS, oder zur Arbeit gezwungen bin? Klar, natürlich nur, wenn ich anständig leben will. Doch ein anständiges Leben kostet… Eben: FREIHEIT.
Den Zwang zur Arbeit als eine Art moderne und
zivilisierte Sklaverei zu bezeichnen,
wäre mit Sicherheit provokant. Doch außer, dass es provokant wäre, wäre es
nicht auch (zumindest ein Stückchen weit) wahr? Diese „moderne“ und
„zivilisierte“ Art der heutigen Sklaverei verfügt mit Sicherheit über ein viel
humaneres Antlitz, als ihre historische Vorgängerin. Und das kann man nicht
nur, das sollte man ihr zugute halten. Denn das ist ohne weiteres ein wichtiger
Unterschied. Doch nichtsdestotrotz: Wird
der Status eines Sklaven dadurch menschenwürdig, dass die Bedingungen
humaner werden? Zugegeben,
es ist eine extreme Betrachtung. Es geht sicherlich auch weniger extrem. Und es
liegt auch sicherlich nur an mir, dass ich es so extrem empfinde. Doch ich
weiß, ich bin nicht alleine mit dieser Empfindung.
Es gibt nur einen einzigen Grund, der mich dazu veranlassen könnte, diesen Status zu akzeptieren und diese „Norm“ als bindend anzuerkennen: Wenn es keine Möglichkeit gebe, ihn zu ändern. Und auch wenn viele Menschen genau dies behaupten, für mich ist inzwischen klar, dass es eine reine Schutzbehauptung ist.
Die Freiheit ist kein Privileg von einigen Erwählten. Sie ist vielmehr das ureigene Recht eines Jeden. Und sei es auch eine finanzielle Freiheit. Denn es gibt einen Weg in diese Freiheit. Und daher diese Seite.
Es ist ein Angebot. Ein Angebot an alle, die – genauso wie ich – diesen Ruf der Freiheit ver-, und das Angebot annehmen können, und auch möchten.
Sobald Sie dazu stoßen, werden wir diesen Weg gemeinsam bewältigen können. Denn den Weg, den ich gewählt habe, kann man nur gemeinsam bewältigen. Das ist das Problematische an ihm. Doch gleichzeitig, das Schöne.
Und selbst wenn bei jemand nicht auf Anhieb sofort alles beim ersten Versuch klappen sollte, er hat’s zumindest versucht. Und auch dann, kann er es immer noch erneut versuchen. Stolpern ist drin, natürlich. Doch nichts ist verloren, solange man nicht liegen bleibt.
Denn: Solange du immer wieder aufstehst, wird es nicht wichtig sein, wie oft du schon gefallen bist.
Wenn Sie wissen, vorüber ich hier schreibe, sollten wir in Kontakt treten.
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